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Entstehung des Wildbades (Quelle: Homepage der Gemeinde Bad Gastein)
Die Thermen sollen der Sage nach um 680 von zwei Mönchen entdeckt worden sein. Eine Kirche in Bad Gastein, so überliefert die „Gasteinerische Chronik“, soll bereits 696 entstanden sein, urkundlich nachweisbar ist ein Kirchenbau jedoch erst ab 1333. Die Hofgasteiner Kirche dürfte knapp vor 900 erbaut worden sein.  Die Nikolauskirche in Bad Gastein entstand 1389. Dieses frühgotische Baujuwel ist somit das älteste erhaltene Gebäude im Tal.
Früher bestand nur ein Bauernbad im Bereich des Quellparkes, wo die Bevölkerung des Tales in der Freizeit das warme Wasser nutzte. Hier lebten, der Sage nach, zwei Mönche, die den katholischen Glauben verbreiten wollten. Sie badeten die Wunde eines waidwunden Hirsches mit dem Wasser und die Gesundung des Tieres führte zur Entdeckung der Gasteiner Thermalquellen. Wohl um die Jahrtausendwende dürften die ersten Badegäste angereist sein. Um 1230, also vor über 750 Jahren, entstand ein Minnelied von Neidhart von Reuenthal, in dem erstmals urkundlich nachweisbar das Bad erwähnt wird. Allmählich entstanden rund um die Kirche hölzerne Tafernen, in denen die Badegäste wohnten.
Die örtliche Unterscheidung der Ortschaften im Gasteinertal waren das Dorf, der Hof und das Bad in Gastein. Fremde dürften dann den Namen „Wildbad“ für den kleine Badeort geprägt haben. Als erster berühmter Kurgast gilt Kaiser Friedrich III., der 1436 das Bad besuchte, es folgten Paracelsus (der 1515 die besondere Heilwirkung lobt), Grafen und Fürsten aus den umliegenden Ländern und viele hohe Gäste. Um 1500 gab es 6 Gastbetriebe, 1509 entstand die Taferne am Mittereck, der Vorgängerbau des heutigen Hotel Straubingers.